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einhorn goes period

Wenn man über Nachhaltigkeit spricht, geht es häufig darum, Plastik zu vermeiden und CO2-Emissionen gering zu halten. Und das ist auch wichtig. Doch es gibt ein Produkt, das bei dieser Diskussion häufig außer Acht gelassen wird: Periodenprodukte.

Rund 12.000 Tampons oder Binden verbraucht eine Frau in Deutschland im Laufe ihres Lebens, das sind ganz schön viele. Jede Menge Müll also, der da entsteht. Seit einiger Zeit greifen deshalb immer mehr Frauen zu Menstrationstassen. Das sind kleine Cups aus medizinischem Silikon, die statt Tampons oder Binden verwendet werden können. Und das gleich zehn Jahre lang. Solange nämlich hält einer dieser Cups im Durchschnitt.

Doch nicht für alle ist die Menstruationstasse das passende Periodenprodukt, manche Frauen fühlen sich mit Binden oder Tampons einfach wohler. Deshalb ist es wichtig, auch bei Tampons oder Binden nachhaltige Produkte zu entwickeln.

Und genau an dieser Stelle kommt einhorn ins Spiel. Denn mit viel TamTam hat das Berliner Start-Up, das 2015 vegane Kondome auf den Markt brachte, Anfang des Monats seine neuen Periodenprodukte vorgestellt.

Oberstes Ziel der einhörner? Fairstainable Produkte. Die Periodenprodukte sollen also so nachhaltig und fair wie möglich hergestellt werden. einhorn selbst sagt dazu: „Wir wollen ermöglichen, dass du so nachhaltig menstruieren kannst, dass der UN-Klimarat sich höchstpersönlich bei dir bedankt. (Naja oder zumindest so in die Richtung…)“

TamTampons, Padsy Binden, SlipFlip Slipeinlagen und das Herzstück des Sortiments: der Papperlacup. Er besteht aus 100% medizinischem Silikon, die Baumwollprodukte aus zertifizierter Bio-Baumwolle aus Tansania. Allesamt (fast) vollständig nachhaltig hergestellt und verpackt. Fast vollständig nachhaltig? Ja, denn der verwendete Bio-Plastik auf Maisbasis besteht zum Teil immer noch aus fossilen Brennstoffen und die Einzelverpackung der TamTampons ist noch aus normalem Plastik.

Doch kein Grund für laute Kritik an dieser Stelle. Denn der größte Kritiker ist einhorn selbst, die zwar stolz auf ihre Produkte sind, aber auch noch einige Punkte auf der Liste haben, an denen sie arbeiten. Hier schreiben sie selbst auch nochmal ausführlich, was ihre Produkte nachhaltig und fair macht und an welchen Punkten eben noch gearbeitet werden muss.


Zu kaufen gibt es die Periodenprodukte im eigenen Onlineshop und beim Drogeriemarkt dm.

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