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Die Säfte der Wahl, doch wo sind sie hin?

Bio-Sonne Apfel-Direktsaft aus dem Norma

Ihr kennt das sicher. Ihr habt euch endlich, nach viel Probieren und Zähneknirschen auf eine Saftmarke, einen Saft oder allgemein einen Hersteller eingestellt. Klar, normalerweise denkt jetzt jeder „Hey, ich trinke aber auch Mal andere Säfte, von anderen Marken, aus anderen Märkten“, natürlich, doch am Ende hat jeder seinen Favoriten. So ging es auch mir, als ich sah, dass der Rewe-Markt in Saarbrücken mehr als nur einen Fairtrade-Saft führt. Da stand man auf einmal einen Gang weiter, in einem Gang, in dem es normalerweise nur Katzenfutter, Hundefutter und andere Produkte gibt, die nicht unbedingt die menschliche Ernährung als Ziel haben. Es war ein Regalmeter von Jacoby, die glücklicherweise gleich mehrere BIO-Säfte führen. Aber so sehr ich mich auch freute, in der Woche danach flog die ganze Marke aus dem Sortiment, wie mir eine Verkäuferin sagt, als wir zusammen nach anderen, vergleichbaren Säften den Markt durchsuchten. Weiterlesen →

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MCC – Der Style zur innovativen Biomilchfaser-Mode

JannesFrubelFotografie für MCC-Style - Mademoiselle Chi Chi - Mode aus Biomilchfasern

Nach unserem Artikel über die innovative Milchfaser Qmilch® erreichten uns zahlreiche Mails mit der Frage nach Bezugsquellen für diese Produkte. Für Heimtextilien, Medizintechnik und die Automobilbranche sind uns bisher keine verfügbaren Produkte bekannt, welche mit der Qmilch®-Milchfaser hergestellt wurden. Industrieunternehmen, die sich für den Einsatz dieser Kaseinfasern interessieren, können sich aber unter milkotex.de informieren und Kontakt aufnehmen.

Für die antibakterielle und anitallergene Kleidung gibt es allerdings bereits eine Quelle, denn die Erfinderin der Faser, Anne Domaske, ist nebenbei auch noch Modedesignerin und betreibt ihr eigenes Fashion-Label Mademoiselle Chi Chi bzw. MCC-Style. Weiterlesen →

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Tolle Kampagne der Fairtrade Foundation UK: Take a Step for Fairtrade

Take a Step for Fairtrade in 2012 - Fairtrade Foundation

Oft ist es nicht nur so, als würden viele Menschen wissend ignorieren, wo ihre Lebens- und Genussmittel, Kleidung oder andere Sachen herkommen, vielen ist es schlicht und ergreifend gar nicht bewusst. Darum kann man das Thema nicht oft genug anfassen, aufkochen und ansprechen, damit es den Konsumenten einfach bewusster wird, was fair und nicht fair bedeutet.

Dabei sind es nur kleine Schritte, die jeder Einzelne von uns machen muss, um etwas zu bewirken. Denn wenn jeder auch nur einen winzigen Schritt tut, haben wir irgendwann viele Tausende, Millionen und Millarden kleiner Schritte, die dann zu einer großen Verbesserung für alle führen. Weiterlesen →

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VAUDE – Ökologische und faire Sportbekleidung

Wenn es draußen noch nicht so recht warm werden will, aber das schlechte Gewissen und die guten Vorsätze einen zum Sport im Freien nötigen, stellt sich schnell die Frage: Was zieh ich bloß an? Das ist an dieser Stelle nicht nur einfach Frage des Geschmacks, sondern auch der Wärme. Bei Temperaturen unter 10 Grad und teilweise noch bis unter Null Grad ist man dankbar um gute Funktionskleidung. Spätestens wenn man beginnt zu schwitzen, kann es ohne die richtige Kleidung richtig unangenehm kalt werden.

Die Auswahl ist riesig! Aber sobald man anfängt danach zu schauen wo und wie die Sachen hergestellt werden, wird es schnell schwarz, denn hier wird sich von Herstellerseite gerne ausgeschwiegen. Sobald man aktiv nach Infos sucht, findet man meist nur negative Meldungen von Hersteller X und Y. Weiterlesen →

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Die Pendler und die Kaffeebecher …

Wer gönnt sich morgens auf dem Weg zur Arbeit, nicht mal gerne einen frischen Kaffee oder eine heiße Schokolade für unterwegs? Wie immer im Papier- oder Plastikbecher. Hunderte, tausende Becher die Woche für Woche frischen, heißen Kaffee transportieren und anschließend achtlos weggeworfen werden. Bergeweise. Muss das wirklich sein?

Man sagt, es wären jährlich 6,5 Milliarden Coffee-to-Go-Einwegbecher, die in Deutschland in den Abfall wandern. Ein beachtlicher Müllberg! Dazu kommt noch, dass diese Becher ja nicht einfach nur aus Pappe sind, sondern zusätzlich noch mit einer wasserfesten Beschichtung (wie beispielsweise aus Polyethylen) überzogen wurden, was einen biologischen Abbau oder gar Recycling leider nicht möglich macht. Weltweit möchte man sich diese Ausmaße da gar nicht erst vorstellen. Weiterlesen →

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Qmilch® – Mode aus Milchfasern

Natürliche Rohstoffe, biologische Abbaubaubarkeit – Schlüsselwörter auf die unsereins ja immer gerne anspringt. Die Designerin und Mikrobiologin Anne Domaske vereint beides in einer Textilfaser aus Milch, genauer gesagt aus Casein, dem Hauptbestandteil von gewöhnlicher Kuhmilch.

Aber Kleidung aus Milch? Die erste Reaktion hierzu ist meist: „Was!? Das ist doch Lebensmittelverschwendung!“ Aber so einfach ist das nun auch wieder nicht, denn zur Herstellung der Milchfasern wird nur Milch verwendet die aufgrund der strengen Hygienevorschriften für die Lebensmittelindustrie ungeeignet ist, wie beispielsweise Milch, die nicht nach Gesetz wärmebehandelt wurde oder Abfallprodukte wie das Zentrifugat aus der Käseherstellung. Die Milchlieferanten von Qmilch® legen außerdem größten Wert auf Biohaltung. Weiterlesen →

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Bundespreis für EcoDesign 2012

Wir stehen kurz vor dem Jahreswechsel und es kündigen sich spannende Termine für 2012 an. Das Umweltbundesamt und das Umweltbundesministerium vergeben zum ersten Mal den „Bundespreis für Ecodesign“ bei dem Designarbeiten von herausragender ökologischer und gestalterischer Qualität geehrt werden sollen. Weiterlesen →

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Nachhaltiger Christbaumschmuck

Wir haben ja schon überlegt, auf was man bei den Weihnachtsbäumen achten sollte, und was man so an die Lieben verschenken könnte. Heute soll es um Ideen für den Schmuck an unserem bewusst gekauften Tannenbäumchen gehen.

Lametta, Acrylkugeln und Engelshaar führen bei der Entsorgung meist zu giftigen Rückständen in Form von Gasen oder Giftstoffen und Blei die ins Wasser und in den Boden gelangen. Außerdem sorgen Reste die im Baum hängen bleiben dafür, dass nicht einmal der Baum noch wirklich als Biomüll verwertbar ist. Aber auch die klassischen bunten Glaskugeln sind nicht ohne, da sie von innen mit Silber beschichtet werden. Auch die gold-, silber- und kupferfarbenen Bindfäden enthalten oft Kupfer oder andere Metalle und sind so, wie auch die meisten anderen bisher genannten Dekoartikel eigentlich Sondermüll. Es glitzert alles ganz toll, aber Sondermüll am Weihnachtsbaum? Das klingt nicht gerade festlich! Weiterlesen →

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Postwurfsendungen: Verbot und andere Hintergründe

Postwurfsendungen: Verbot und andere Hintergründe

Ihr kennt sie ganz sicher, die Postwurfsendungen. Ein bekanntes Beispiel ist die Einkaufaktuell von der Deutschen Post AG. Über den Nutzen für die Post oder vor allem deren Werbekunden, die dort ihre Prospekte einlegen lassen, um sie an Millionen deutscher Haushalte verteilen zu lassen, möchte ich an dieser Stelle kein Wort verlieren, das dürft ihr ganz an euer eigenen Praxis mit diesem „Werbepaket“ ablesen. Doch neu ist, dass das unerwünschte Füllen eures Briefkastens mit den Postwurfsendungen vom Landgericht Lüneburg verboten wurde (Aktenzeichen 4 S 44/11). Weiterlesen →

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Patagonia: Don’t buy this jacket!

Don't Buy This Jacket - Patagonia

Es gibt Firmen, die wollen verkaufen. Verkaufen um jeden Preis, egal was – egal an wen: Die sprichwörtlichen Kühlschränke für die Eskimos. Aber nicht alle. Es gibt auch Firmen die sich Gedanken machen über Konsum, Ressourcen, Energie und Abfall. Firmen die sich deshalb in der Verantwortung sehen, wie beispielsweise die kalifornische Firma Patagonia, Hersteller von Outdoor-Kleidung und -Ausrüstung. Weiterlesen →

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