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Das war’s mit den Plastikstrohhalmen!

vermüllter Strand mit Windrädern im Hintergrund

Niemand kann wohl abstreiten, wie praktisch Plastik sein kann. Es ist leicht, bruchfest, elastisch. Und es hält ein Leben lang. Kein Wunder, dass Plastik so vielseitig eingesetzt wird. Doch genau da liegt auch das Problem. Mittlerweile werden wir nahezu überschwemmt mit Kunststoffartikeln. Und bei einem großen Teil ist es schon vorgesehen, dass es eher früher als später im Müll landet. Oder eben in den Meeren.

Acht Millionen Tonnen Plastik gelangen jährlich in die Meere unserer Erde. Im Jahr 2050 wird es im Meer massenmäßig wohl mehr Plastik als Fische geben. Selbst in den Kleinstkrebsen der Tiefsee konnte schon Mikroplastik nachgewiesen werden, in elf Kilometern Tiefe. Das ist etwa die Höhe, auf der ein Flugzeug fliegt. Und wir haben keine Chance, das Mikroplastik, das teilweise mit dem bloßen Auge nicht mehr zu erkennen ist, wieder aus dem Meer zu bekommen.

Umso wichtiger ist das Zeichen, das die EU nun vergangene Woche Mittwoch gesetzt hat. Ab 2021 soll ein Verbot für Produkte aus Plastik und Styropor in Kraft treten, die nur einmal verwendet werden können. Dazu zählen zum Beispiel Wattestäbchen oder Plastikstrohhalme, aber auch Einweggeschirr und -besteck. Voraussetzung ist, dass es Alternativen gibt. Mit dem Verbot geht die EU den nächsten Schritt im Kampf gegen das Einmalplastik, nachdem 2016 schon die kostenlose Abgabe von bestimmten Plastiktüten verboten worden war. Seitdem müssen die Verbraucher einen geringen Cent-Betrag zahlen, wenn sie beispielsweise beim Einkaufen eine Einweg-Plastiktüte haben möchten.

Neben diesem Verbot gibt es noch weitere Regelungen, die die EU auf den Weg gebracht hat. So soll es ebenfalls ab 2021 eine Kennzeichnungspflicht für Produkte geben, die einen nennenswerten Plastikanteil enthalten, wie zum Beispiel Feuchttücher. Das soll zu einer Sensibilisierung der Verbraucher beitragen. Denn vielen Menschen ist gar nicht bewusst, worin sich Plastik überall versteckt.

Auch Unternehmen sollen stärker in die Verantwortung genommen werden. So ist es vorgesehen, dass sich Unternehmen mit einer besonders hohen Produktion von Plastik zukünftig auch an der Beseitigung beteiligen müssen. Dazu zählen in erster Linie Zigarettenhersteller, denn Zigarettenstummel verschmutzen die Umwelt schon lange massiv.

Zugegeben, das Verbot hätte schon vor Jahren kommen sollen. Aber wir werden die Welt auch nicht retten, indem wir Plastikstrohhalme verbieten. Dafür muss mehr passieren, in erster Linie ein Umdenken. Sowohl bei Verbrauchern, als auch in der Industrie. Nur wenn das geschieht, wird sich wirklich etwas ändern. Aber ein gutes Zeichen ist dieses Verbot allemal!

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Palmöl – Was es ist, woher es kommt, und warum wir darüber sprechen sollten

nebliger Regenwald

„Palmöl ist der Tod des Regenwaldes.“ Diesen Satz hört man häufig von Umweltschützern und Palmöl-Gegnern. Ja, für den Anbau von Ölpalmen wird Regenwald gerodet. Ja, dadurch verlieren Orang-Utans und zahlreiche andere Tierarten ihren Lebensraum. Und ja, der Massenhafte Konsum von Palmöl muss ein Ende haben. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille.

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Ich trage Fischernetz und was trägst du?

In unseren Meeren schwimmt zu viel Plastik. Das steht außer Frage. Und während mittlerweile sogar Adidas auf die Idee gekommen ist, einen Sneaker aus Meeresplastik herzustellen, macht das spanische Modeunternehmen Ecoalf genau das schon seit nunmehr 10 Jahren. Heute betreibt Ecoalf vier Stores in Madrid, Barcelona, Valencia und Berlin.

Seit 2015 arbeitet Ecoalf an dem Projekt “Upcycling the Oceans”. Die dafür gegründete Ecoalf Foundation hat Vereinbarungen mit Fischergemeinschaften in Spanien und Thailand arrangiert, die dabei helfen, den Müll im Meer zu sammeln.

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einhorn goes period

Wenn man über Nachhaltigkeit spricht, geht es häufig darum, Plastik zu vermeiden und CO2-Emissionen gering zu halten. Und das ist auch wichtig. Doch es gibt ein Produkt, das bei dieser Diskussion häufig außer Acht gelassen wird: Periodenprodukte.

Rund 12.000 Tampons oder Binden verbraucht eine Frau in Deutschland im Laufe ihres Lebens, das sind ganz schön viele. Jede Menge Müll also, der da entsteht. Seit einiger Zeit greifen deshalb immer mehr Frauen zu Menstrationstassen. Das sind kleine Cups aus medizinischem Silikon, die statt Tampons oder Binden verwendet werden können. Und das gleich zehn Jahre lang. Solange nämlich hält einer dieser Cups im Durchschnitt.

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Nachhaltiges Einweggeschirr – geht das?

Krone einer Palme, von unten fotografiert

Noch ist es grau und trüb draußen, aber der Sommer kommt. Und mit dem Sommer kommt auch die Grillsaison. Und mit der Grillsaison kommt das Einweggeschirr. Und das bedeutet jede Menge Abfall.

Muss doch nicht sein, dachte sich wohl Claudio Fritz-Viette und gründete 2013 das Berliner Start-Up Leef. Leef produziert umweltfreundliches Einweggeschirr aus Palmblättern.

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Ecosia – Die Suchmaschine, die Bäume pflanzt

Person mit blauem Oberteil, die eine kleine Pflanze in beiden Händen vor dem Körper hält

Nahezu täglich suchen wir – hauptsächlich über Google – etwas im Internet. Sei es den besten Italiener der Stadt, die aktuellen Kosten des Flughafens BER oder die Definition von Klimaneutralität. Wir stellen unzählige Fragen und bekommen noch mehr Antworten.

Wie wäre es denn, wenn durch unsere Suchanfragen so ganz nebenbei noch Bäume pflanzen und das Klima verbessern könnten? Wie das gehen soll, fragst du dich jetzt? Ecosia hat die Antwort.

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Nachhaltige LEGO Steine

zahlreiche Legosteine in verschiedenen Formen und Farben

Wer kennt sie nicht, die kleinen bunten Steinchen aus Plastik. Na klar, die Rede ist von LEGO. Seit Jahren begeistern sich jung und alt für die kleinen Bausteine. Doch eines sicher: die Umwelt teilt diese Begeisterung nicht. Deshalb hat LEGO im vergangen Jahr Geld in die Hand genommen und versucht, eine ökologische Alternative zum herkömmlichen Kunststoff zu finden.

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Der grünste Flughafen der Welt

Aufnahme vom Nordpier des Flughafens von Oslo bei Nacht

Er gehört zu den modernsten Airports Europas und gilt als der grünste Flughafen der Welt. Der Flughafen von Oslo in Norwegen.

Eröffnet 1912 als Militärflugplatz, wurde der Flughafen Oslo, der bis 2013 noch den Titel Oslo-Gardermoen trug, im Jahre 1998 um einen zivilen Abfertigungsbereich erweitert.

2013 noch betrug das Passagieraufkommen am größten Flughafen Norwegens knapp 23 Millionen Fluggäste. Heute kratzen die Fluggastzahlen an der 30-Millionen-Marke. Und mit den Fluggastzahlen steigt auch der Energieverbrauch. Um dennoch etwas für die Umwelt zu tun, hat der Betreiber Avinor sich etwas Besonderes einfallen lassen und so verbraucht der im April 2017 eröffnete neue Nordpier nur halb so viel Energie wie die alten Piers Ost und West.

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Grünes Tanzen in Berlin

das Wort "DANCE" als leuchtender Neonschriftzug in grün

Beim Tanzen im Club Strom erzeugen? Klingt ziemlich nach Zukunftsmusik. In Berlin soll das schon bald Realität werden.

Berlin ist die Party-Hauptstadt Deutschlands, rund 300 Clubs laden zum Feiern und Tanzen ein. Keine Frage, dass da der Energieverbrauch nicht gerade niedrig ist. Und auch wenn die Senkung des Energieverbrauchs in Berliner Clubs nur in einem geringen Maße zur Reduzierung der berlinweiten CO2-Emissionen beiträgt: Kleinvieh macht auch Mist!

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